Im Blog für die Sehgal-Methode steht, dass Hahnemann ein streitbarer Mensch war. Darüber möchte ich mal laut nachdenken.
Ich habe schon oft überlegt, was für ein Menschn man wohl sein muss, um non-konforme Wege gehen zu können - egal in welcher Disziplin. Man muss auf jeden Fall überzeugt sein, von dem, was man tut. Also gehört eine gesunde Portion Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu einer solchen Persönlichkeit.
Vor allem muss man aber auch ehrgeizig und diszipliniert sein - und stark. Stark genug, um sich gegen den Strom zu stellen. Wer schwach ist, hält dem Druck ganz bestimmt nicht stand.
Kann man dann wirklich sagen, dass dies streitbar ist? Ich finde es gut, dass in dem Blog (siehe oben) endlich auch mal gesagt wird, dass es sich nicht um "Streitsüchtigkeit" handelt. DANKE!!!

Wenn ich über Synonyme für streitbar nachdenke, komme ich auf: kämpferisch, zänkisch, provokant, aggressiv ...
Aber stimmt das?

Kämpferisch lasse ich mir noch am ehesten gefallen. Denn für mich sind diese Wörter eher negativ belegt ... und ist das vielleicht genau das Problem?
Vielleicht sollte man (oder besser: ich) diesen Charakterzug im Fall von all den fast schon einsamen Einzelkämpfern, wie Hahnemann (und in der Geschichte gibt es ja glücklicherweise viele solcher Menschen), einfach positiv bewerten und in als Gegenteil von duckmäuserisch betrachten?
Bin gespannt, was ihr dazu sagt
