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Abies canadensis

Abszess

Achalasie

Adenom

ADHS

Adrenalin

Affekt

Agranulozytose

AIDS

Akinese

Akkomodation

Akromegalie

Alkoholismus

Allopurinol

Alpha1-Anti-Trypsinmangel

Amnesie

Aralia racemosa

Asthma

Atelektasen

Augenerkrankungen

 

 

Abies Canadensis

Kanadische Hemlocktanne Coniferae

  • Bei Abies-c kommt es zu einem Gefühl der Schwäche und Leere und beissendem Hunger, Abies-nigr dagegen hat das Gefühl, dass sich am Mageneingang ein Gegenstand,
    wie ein hartgekochtes Ei festgesetzt hat, was zu schnürenden Schmerzen führt.
  • Abies-c muss dann etwas essen, um die Leere zu füllen und ißt mehr, als er eigentlich vertragen kann, was zu Völlegefühl führt. 
  • Abies-nigr hat nicht ein solches Hungergefühl, es hat das Gefühl einer Einschnürung, Verengung, die Essen unmöglich macht.
  • Bei Abies-c haben wir ein großes Kältegefühl in den Blutgefäßen, beide Mittel sind kalt, aber diese eisige Kälte in den Adern ist so nur bei Abies-c
    (und Camphora und Agaricus, wie Dorothee uns gestern berichtete)
  • Es kann aber auch zu Brennen kommen, Brennen im Rektum insbesondere.

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Abszess

Ein Abszess ist eine abgekapselte Eiteransammlung in einer nicht vorgebildeten, sondern durch krankhafte Vorgänge entstandenen Höhle des Gewebes.

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Achalasie

Bei einer Achalasie kommt es durch eine Innervationsstörung zur fehlenden Erschlaffung des unteren Speiseröhrenmuskels. 
Dadurch ist der Übergang des geschluckten Bissens aus der Speiseröhre in den Magen erschwert oder sogar unmöglich.

Als Folge könnte es zu einem Megaösophagus kommen, was eine Hiatushernie nach sich ziehen könnte.

 


Adenom

Ein gutartiger TumorGeschwulst, der/das sich aus Schleimhaut oder Drüsengewebe entwickelt.

 


ADHS

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität und Syndrom

Säuglingsalter

* langdauernde Schreiphasen
* motorische Unruhe
* Ess- und Schlafprobleme
* Ablehnung von Körperkontakt

Kleinkindalter (einschließlich Kindergarten)

* plan- und rastlose Aktivität
* schnelle, häufige und unvorhersagbare Handlungswechsel
* geringe Ausdauer bei Einzel- und Gruppenspiel
* ausgeprägte Trotzreaktionen
* unberechenbares Sozialverhalten
* Teilleistungsschwächen beim Hören, Sehen, Fein- und Grobmotorik
* vermehrte Unfallgefahr
* auffallend früher Spracherwerb oder auch verzögerte Sprachentwicklung
* keine beständigen Freundschaften

Grundschulalter

* Regeln in Familie, Spielgruppe und Klassengemeinschaft werden nicht akzeptiert
* Stören im Unterricht, wenig Ausdauer, starke Ablenkbarkeit, emotionale Instabilität, geringe Frustrationstoleranz, Wutanfälle, aggressives Verhalten, schlechte Schrift, chaotisches Ordnungsverhalten
* andauerndes Reden, Geräuscheproduktion, überhastetes Sprechen (Poltern)
* unpassende Mimik, Gestik und Körpersprache
* Ungeschicklichkeit, häufige Unfälle
* Lese-Rechtschreib-Schwäche, Rechenschwäche, Lernleistungsprobleme mit Klassenwiederholungen, keine dauerhaften sozialen Bindungen, Außenseitertum
* niedriges Selbstbewusstsein

Adoleszenz

* Unaufmerksamkeit
* Null-Bock-Mentalität, Leistungsverweigerung
* oppositionell-aggressives Verhalten
* stark vermindertes Selbstwertgefühl, Ängste, Depressionen
* Kontakte zu sozialen Randgruppen
* häufiger Verkehrsunfälle
* Neigung zu Delinquenz, Alkohol, Drogen

Erwachsenenalter

* Schusseligkeit, Vergesslichkeit
* Mühe, Aufgaben zu planen und zu Ende zu bringen
* Unbeständigkeit von beruflichen und sozialen Bindungen
* Ängste, Depression, Jähzorn, Neigung zu Delinquenz, Alkohol, Drogen

 


Adrenalin

Hormon des Nebennierenmarks. Gehört, wie das Noradrenalin, zu den Katecholaminen.

Wirkung:
Bronchodilatation, Gefäßverengend, steigert Herzfrequenz, diabetogen, Lipolysesteigernd, hemmt Magen-Darmperistaltik 

Wird hauptsächlich in Leber und Nieren abgebaut. Endprodukt ist die Vanillinmandelsäure, die im 24-Stunden-Urin nachgewiesen werden kann.

 


Affekt

Ein Affekt ist die Stimmung eines Augenblickes, die Reaktion auf einen Reiz.

Beispiele

  • Jemand macht dir ein Kompliment und du musst lächeln
  • Jemand beleidigt dich und du wirst wütend 

Störungen der Affektivität

- Affektarmut (z.B. bei Depression)
- inadäquate Affekte (Affekte, die nicht zur Situation passen, z.B. erzählt jemand von einer schlimmen Krankheit und derjenige lacht)
- Affektlabilität (die Stimmung wechselt schnell)
- Affektinkontinenz (die Affekte werden nicht beherrscht, z.B. bei Drogenkonsum, Alzheimer)

 


Agranulozytose

Bei einer Agranulozytose ist die Anzahl der Granulozyten extrem vermindert, oder es sind keine Granulozyten nachweisbar.

 


AIDS

Erworbenes Immundefektsyndrom - Acquired Immune Defect Syndrome

1981 erstmals beschriebene Immunschwächekrankheit als Folge einer Infektion mit dem HI- Virus.

 


Akinese

Akinese oder Hypokinese heißt "Mangel an Bewegungen".

Es kommt zu verlangsamten und verminderten Willkürbewegungen, 
und unwillkürlichen Mitbewegungen (z.B. kein Mitschwingen der Arme beim Gehen).
Dazu kommt eine monotone stimmlose Sprache, 
eine gestörte Feinmotorik der Finger 
und ein "krakeliges" Schriftbild mit Kleinerwerden der Buchstaben. 

Typisch ist dies bei einem Parkinson Patienten zu sehen.

 


Akkomodation

Unter Akkomodation versteht man die Fähigkeit des Auges zur Scharfeinstellung.
Sie wird bedingt durch die Elastizität der Linse, die sich von der Kugelform (hohe Brechkraft, Naheinstellung) zur Ellipsenform (geringe Brechkraft, Ferneinstellung) verändern kann. 
Über die Iris wird, wie beim Fotoapparat die Tiefenschärfe beeinflusst, sie funktioniert also wie eine Blende.

 


Akromegalie

Eine Akromegalie entsteht durch eine Überfunktion des Hypophysenvorderlappens.

Die Überfunktion des HVL kommt meistens zutande durch ein Adenom welches sich am HVL gebildet hat. Dadurch kommt die Hormonproduktion durcheinander. 
Es kann zur Überproduktion von Wachstumshormonen kommen, dies führt bei Kindern, die noch nicht ausgewachsen sind zum Riesenwuchs, und bei Erwachsenen zur Akromegalie. 
Das heißt eine Vergrößerung von Kinn, Nase, Ohren, Händen und Füßen sowie eine Vergrößerung der Gesichtszüge. 
Auch die inneren Organe können sich vergrößern.

 


Alkoholismus

Folgen der Alkohol-krankheit sind u. a: Duodenalgeschwüre, Leberveränderungen (Fettleber, Alkoholhepatitis, Leberzirrhose), Pankreatitis (akute, chronische), Hypogonadismus, Kardiomyopathie, Polyneuropathie, Krampf-anfälle, zerebrale Degeneration.

Typen:
Alpha-Trinker
Beta-Trinker
Gamma-Trinker
Delta-Trinker
Epsilon-Trinker

Die ICD-10 definiert sechs Kriterien, von denen mindestens drei erfüllt sein müssen, um die Diagnose Alkoholkrankheit stellen zu können:

1. starker Wunsch oder Zwang, Alkohol zu trinken 
2. Kontrollverlust in Bezug auf die Menge, den Beginn oder das Ende des Konsums 
3. körperliche Entzugserscheinungen bei Konsumstopp oder Konsumreduktion 
4. Toleranzentwicklung 
5. Vernachlässigung anderer Tätigkeiten, um stattdessen zu konsumieren, Alkohol zu beschaffen, oder sich vom Konsum zu erholen 
6. trotz nachgewiesener körperlicher Spätfolgen weiterer Alkoholkonsum

 


Allopurinol

Allopurinol ist ein Medikament zur Senkung der Harnsäure. Allopurinol ist das Mittel der Wahl bei Hyperurikämie und Gicht.

Siehe auch das Alkaloid Colchicin aus der Herbstzeitlosen (Colchicum)

 


Alpha1-Anti-Trypsinmangel

AAT
Alpha1-Antitrypsinmangel ist die häufigste genetisch bedingte Ursache von Lungenemphysem bei Erwachsenen und Lebererkrankungen bei Kindern.
Die Erkrankung tritt vor allem bei Weißen auf, und ihre Häufigkeit in Europa und Nordamerika ist mit der zystischen Fibrose (Mukoviszidose) vergleichbar.

 


Amnesie

Gedächtnisstörung:

Amnesie kann sowohl nach Unfällen, beispielsweise bei einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer Gehirnerschütterung, als auch bei Epilepsie, Meningitis, Enzephalitis oder auch einem Schlaganfall auftreten.

Mögliche Ursachen für eine Amnesie sind außerdem die Hypoxie, die Demenz oder Migräne oder eine Elektrokonvulsionstherapie.

Es gibt noch eine andere Form der Gedaechtnisstörung, fuer die es primär keinen sichtbaren Grund gibt.
Sie wird unter dem Namen TGA ( transistorische, globale, Amnesie ) gefuehrt. 

Sie kann sich ueber Stunden hinwegziehen und der Betroffene kann eine Anterograde Amnesie, eine Retrograde Amnesie und/oder auch retro- und anterograde Amnesie erleiden.

 


Aralia racemosa

Amerikanische Narde

Prüfung von Samuel Jones: 
Um drei Uhr nachmittags, am 26. August 1870, nahm ich zehn Tropfen der Urtinktur in zwei Unzen Wasser. 
Ein interessantes Buch ließ mich die Einnahme vergessen. 
Die Ereignisse der folgenden Nacht bleiben mir immer in Erinnerung. Hier sind die Notizen vom folgenden Morgen:
  
Als ich um zwölf Uhr zu Bett ging, fühlte ich mich so gut wie immer. Kaum dass ich mich hingelegt hatte, 
wurde ich von einem Asthmaanfall befallen. 
Ich hatte mich auf den Rücken gelegt, als die folgenden Symptome auftraten: 
Trockene, rauschende Atmung, Erstickungsgefühl und rasch zunehmende Dyspnoe. Sehr lautes Pfeifen während der Inspiration, 
aber lauter während der Exspiration. 
Der Anfall erreichte bald seinen Höhepunkt und Schleim begann sich zu bilden. Er war spärlich, 
aber jeder Auswurf wurde von einem Gefühl begleitet, das bald mehr folgen würde. Meine Frau stellte nun fest, 
dass mein Keuchen so schwer war, dass das ganze Bett vibrierte. 
Ich hatte das Gefühl, dass ich ersticken würde, wenn ich mich nicht aufrichte. Der Schleim begann freier und reichlicher zu werden; 
es hatte einen ausgesprochen salzigen Geschmack und fühlte sich im Mund recht warm an. 
Die rechte Lunge schien mehr unterdrückt zu sein als die linke. 
Als der schlimmste Angriff vorbei war, lag ich auf meiner rechten Seite, und dann schien es, 
als ob all das Unbehagen in der rechten Lunge liegen würden. 
Kurz darauf drehte ich mich um, und bald fühlte ich mich, als wäre mein linker Lungenflügel betroffen, 
während der rechte vollständig entlastet war. 
Es dauerte lange, bis ich "zu mir kam". Hatte ein ständiges Verlangen, die Brust von etwas zu reinigen, damit ich besser einatmen konnte. 
Das hauptsächliche Hindernis schien die Inspiration zu sein. Beim Versuch, die Brust freizubekommen, hatte ich ein hartes, brennendes, 
schmerzendes Gefühl hinter dem ganzen Brustbein und in jeder Lunge - am intensivsten hinter dem Brustbein. 
Restliche Nacht gut geschlafen. Nach dem Aufstehen am Morgen hatte ich lockeren Schleim.
Ich neige zu Asthma und dachte zuerst, dass es ein einfacher Anfall war.
Aber als sich das Phänomen entwickelte, war es so anders, dass ich mich an die Einnahme von Aralia erinnerte.
In der Nacht des 29. August war ich im Schlaf buchstäblich mit Schweiß überströmt. 
29.8.1870: Ich wurde den ganzen Tag von einer Angst geärgert, dass meine rechte Lunge ernsthaft krank ist. 
Konnte die Angst nicht abschütteln. 
Hustete ab und zu Schleim, der unwillkürlich verschluckt wurde. Nahm zehn Tropfen der Tinktur um 1.30 Uhr. 
Keine Symptome in dieser Nacht. Beim Aufstehen um 8:30 ein Gefühl in den Eingeweiden, als seien sie überstrapaziert worden. 
Leichte Übelkeit im Hals und im Magen und ein Gefühl im Darm, als würde Durchfall einsetzen. 
Um 15.15 Uhr ging ich zur Toilette und erwartete einen lockeren Stuhl. 
Er war weich, gelb, ungefähr ein Teelöffel und wurde mit großer Mühe ausgetrieben. 
Die Schleimhaut des Enddarms senkte sich wie ein Geschwulst (Hatte Hämorrhoiden). 
Nach dem Stuhlgang und auf Klo ein Schmerz im Rektum, der sich nach oben und links ausdehnte.


Asthma

 


Atelektasen 

 


Augenerkrankungen

Klassische Ansicht