1. Wie es 2007 begann - Eva + Annette

1. Wie es 2007 begann - Eva + Annette - e-Vidia Liveonlineschule

Einleitung – Wie alles vor 12 Jahren begann

Von: Annette
Großhansdorf, 15. März 2019

Liebe/r Heilpraktiker/Anwärter/in, liebe Interessierte,

Interessieren Sie sich für den Heilpraktiker-Beruf?

Können Sie sich vorstellen daraus eine echte Berufung zu machen?

Ein Beruf, in dem Sie wirklich Menschen helfen?

Während Sie diese Seite lesen warten viele Menschen bei einem Arzt im Wartezimmer und werden bei der Konsultation maximal 5-10 Minuten mit dem Arzt sprechen. Unser Gesundheitssystem hat es den Ärzten fast unmöglich gemacht näher auf ihre Patienten einzugehen. Die Menschen wünschen sich persönliche Betreuung und eine ganzheitliche Behandlung, die alle Ebenen des menschlichen Seins einbezieht. Welcher Arzt hat dazu heute noch Zeit?

Anhydrose

Ausfluss

Blepharospasmus

Ein Therapeut ist so gut wie sein Wissen und wie sein persönlicher Einsatz für die Gesundheit seiner Patienten!

Ich wollte schon vor mehr als 40 Jahren Heilpraktikerin werden. Damals war ich gerade 16 und sammelte Kräuter, um daraus Tees und Umschläge zuzubereiten. Mit 21 besuchte ich dann eine Heilpraktikerschule in Hamburg. Mit 24 Jahren jedoch zog ich nach Italien, um eine Familie zu gründen. Dort war dann die Ausübung des Heilpraktiker-Berufs nicht möglich, weshalb ich dann auch nicht meine Prüfung machte. Ich habe es noch jahrelang versucht. Meine Eltern meldeten mich 3mal zur Prüfung an. Ich studierte fleißig aus meinen Büchern und Aufzeichnungen, schaffte es aber nie zur Prüfung nach Deutschland zu fahren. Nicht nur, weil meine Kinder krank wurden oder andere Dinge geschahen, auch weil ich mich im Grunde nicht vorbereitet genug fühlte.

Hätte ich damals eine Möglichkeit gehabt online zu lernen, mit anderen gemeinsam, wohlmöglich mit einem Unterricht, den ich online hätte besuchen können und Lerngruppen, zu denen ich nicht irgendwohin hätte fahren müssen, um dann am Küchentisch mit anderen über den Büchern zu büffeln – nun, ich hätte es gewiss geschafft. Aber ich hatte ja noch nicht einmal Internet, wohnte auf dem Land in der Nähe von Rom und an eine solche Möglichkeit habe ich noch nicht einmal gedacht. Das war 1990, danach habe ich aufgegeben, meinen Traum in die unterste Schublade gepackt.

Es war im frühen Frühjahr 2006, als ich einem Freund zusah, wie er mit Menschen aus der ganzen Welt online eine Schulung durchführte. Und in diesem Moment begann sich die Idee zu formen. Das war es, was mir immer gefehlt hatte und wie viele andere Menschen würden das nutzen wollen.

Und während jener Freund in einem Online Konferenzraum mit anderen arbeitete ratterten die Ideen nur so durch meinen Kopf. Endlich, all das was ich wieder hervorgeholt hatte an Wissen und welches ich versuchte in einem Kurs an der Paracelsus Schule aufzufrischen würde ich gemeinsam mit anderen Heilpraktiker-Anwärter/innen noch einmal durchgehen. Zuhause hatte ich es nie geschafft die Bücher mehr als 30 Minuten aufgeschlagen zu lassen, schon kam wieder etwas dazwischen. Mir war bewusst, dass ich einen genauen Lernplan und Lernrhythmus brauchte. Mit Aufzeichnungen, um alles so oft wie möglich zu wiederholen. Und dann brauchte ich den Austausch und das Feedback von anderen. Dazu war sonst nie Zeit, auch nicht in der Paracelsus Schule.

Meine Idee war diese:

"Lerne gemeinsam mit anderen Online und plane die Zeit dafür ein, verfolge es unaufhörlich, sei konstant". 

Kontakt

Super, dachte ich, aber wie gehen wir das an? Der Raum kostete mich damals noch recht wenig, allerdings gab es viele Aussetzer und das damalige Konferenzsystem ist überhaupt nicht zu vergleichen mit dem was wir heute nutzen. Aber es ging und so kam Eva zu mir. Sie war irgendwann einfach da und dann kam sie jeden Abend und wir lernten gemeinsam mit anderen. Um es kurz zu machen: Eva und ich bestanden beide die Prüfung beim ersten Anlauf und wir beide wussten, dass es daran lag, dass wir kontinuierlich zusammen gelernt hatten und dass durch das Anhören der Aufzeichnungen die Inhalte sich gefestigt hatten.

Da waren auch Dagmar und Dorothee und Uschi und Frank und viele andere, heute alle erfolgreiche Heilpraktiker/innen mit eigener Praxis.

Eva ist eine tolle Frau, und wenn Sie sie nicht kennen, dann hören Sie sich eine unserer Lerngruppen an, um zu verstehen, wie groß ihr Wissen ist und mit welcher Begeisterung und Liebe sie alle immer wieder auffordert mitzudenken, zu lernen, zu verstehen, um wirklich auch später das erworbene Wissen anwenden zu können. Eva kommt aus einer Medizinerfamilie, über mehrere Generationen und sie war dann sofort dabei, als ich ihr vorschlug gemeinsam Online Kurse zu geben.

Wir hatten einfach die wirklich gute Erfahrung gemacht, wie tief das Wissen haftet, wenn man kontinuierlich, jeden Tag wiederholt und das Wissen so oft wie möglich mit anderen verifiziert.

"Also los, das fehlt noch!"

Es gibt zwar Hörbücher, eventuell auch Online Programme, bei denen man sich Aufzeichnungen, Filme und Audiodateien anhören und ansehen kann, aber…ein Unterricht der sich ganz persönlich an die Teilnehmer wendet, sie direkt einbezieht, Fragen stellt und Fragen direkt beantwortet, ….also wirklich wie in einer Schule, das gibt es noch nicht (und dann… hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit  wichtige Fragen zeitnah beantwortet zu bekommen. Hier sitzt niemand allein und büffelt allein über seinem Skript oder Büchern, hier kann man direkt fragen, wenn die Frage auftaucht, das ist der richtige Moment. Oft erblühen Fragen wie eine Nachtblume, verblühen aber ganz schnell wieder, bevor man sie gefasst hat und beantwortet bekommen hat.

Und für alle, denen Fragen ganz plötzlich auch außerhalb des Unterrichts auftauchen haben wir unser Forum: https://www.e-vidia-forum.de/

Warum ich zum Lernen online ging

Eva_CircleVon: Eva

Pforzheim, 8. März 2019

Eigentlich wollte ich ja gar nicht in die Medizin gehen. Meine Großeltern hatten eine große Allgemeinarztpraxis, mein Vater war am Deutschen Krebsforschungszentrum und Onkologe in der Uniklinik, meine Mutter wich leicht davon ab und ist MTA und seit fast 25 Jahren Heilpraktikerin.

Nein, nicht auch noch ich! Meine halbe Kindheit habe ich in Kliniken und Praxen verbracht und zuhause wurde beim Abendessen über Mamma-Karzinome und Knochenmetastasen geredet. Der Urlaub war meist mit einem Ärztekongress verbunden. Nein, ich musste mich da erst einmal abgrenzen und meine eigenen Wege gehen. So studierte ich Geisteswissenschaften und Sprachen und wurde erst einmal Journalistin. Doch die Medizin (damals noch mehr die Schulmedizin) ließ mich nicht  wirklich los.

Als ich mit Mitte zwanzig schwer erkrankte und arbeitsunfähig wurde, lernte ich die Grenzen der Schulmedizin kennen. Um wieder auf die Beine zu kommen, fing ich an mich intensiv mit der Naturheilkunde zu befassen und tauchte in eine spannende Welt ein. Ich absolvierte eine Akupunkturausbildung und ließ mich in der Wirbelsäulentherapie nach Dorn schulen. Durch meine wachsenden naturheilkundlichen Kenntnisse, gelang es mir wieder auf die Beine zu kommen und ich beschloss für ein Jahr nach Südfrankreich zu gehen. Hier plante ich meinen Wiedereinstieg ins Berufsleben – doch wollte ich wirklich zurück? Nein, für mich begann sich ein Kreis zu schließen und ich beschloss HP(Heilpraktikerin) zu werden.

Aber wie fängt man das am besten an??? Ich saß zu dieser Zeit ja im Ausland. So etwas muss es doch Online geben? Fehlanzeige – so wie ich mir das vorstellte und wünschte, gab es keinerlei Angebote. Also begann ich ein Fernstudium, stellte aber schnell fest, dass dies nichts für mich war. Aus den Unterlagen konnte ich nicht erkennen, was die überlebenswichtigen, was die superwichtigen, was die prüfungsrelevanten und was die eher nebensächlichen Inhalte sind. Und mit wem konnte ich über das Erlernte reden? Der Austausch beim Lernen ist immens wichtig.

Also packte ich schweren Herzens meine Koffer, um in Deutschland mein Beruf(ung?-)sziel zu verwirklichen. Ich absolvierte einen Crashkurs und suchte weiterhin im Internet.

Und da traf ich auf einmal Annette!

Anna_CircleWas danach geschah, hat sie ja bereits beschrieben. Ich weiß nicht, wie ich mich ohne sie jeden Tag zum erneuten Büffeln hätte motivieren können – und das machte sogar Spaß! Für mich war dieser Austausch absolut unersetzlich. Und als wir beide die Prüfung glücklich in der Tasche hatten, war klar, dass die Live-Online-Prüfungsvorbereitung eine erhebliche Marktlücke füllen würde.

Liebe/r Leser/in, das war der Anfang einer großartigen Geschichte und daraus folgten in den vergangenen 12 Jahren so viele zufriedene, jetzt endlich Heilpraktiker/innen (Siehe Forum), dass wir seit dem Beginn, vor 12 Jahren, beflügelt weitergemacht haben.

Ein besseres Konferenzsystem kam schnell, das Forum wurde ausgebaut und die Lerngruppen so koordiniert, dass auch nur wirklich interessierte Heilpraktiker/innen und Heilpraktiker-Anwärter/innen diese nutzen und ein wirklicher Austausch auch hier schon stattfindet.

Unser Forum https://www.e-vidia-forum.de/

Facebook: https://www.facebook.com/groups/evidiaquiz/

und die Lerngruppen:

https://e-vidia.de/Live-Online-Kurse-HPPV/Heilpraktiker-Online-Lerngruppe

Fordere gern einen Probeunterricht in einer Lerngruppe oder einem unserer Monatskurse an:

https://e-vidia.de/Probeunterricht

So also haben wir tatsächlich ein Lernsystem mit persönlicher, direkter Betreuung in die Tat umgesetzt, welches auch einem absoluten Neuling ermöglicht:

Heilpraktiker in 13 Monaten werden

Für Heilpraktiker-Anwärter/innen mit fundiertem medizinischem Wissen bieten wir einen Crashkurs über 5 Monate und zusätzlich für die, die kurz vor der Prüfung stehen und sozusagen die Kür lernen wollen, einen Intensivkurs über 3 Monate an.

Hier geht es weiter: 

2. Die grundsätzlichen Überlegungen zum Beruf des Heilpraktikers