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Echinacea-Extrinsic

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Ebola

Echinacea

Endokarditis

Endometriose

Eosinophilie - Eosinopenie

 


Ebola

 


Echinacea

Inhaltsstoffe:
Äth. Öle – Echinacin
Bitterstoffe
Bakteriostatika
Polysaccharide zählen zu den wichtigsten Klassen von immunostimulierenden Bestandteilen - stimulieren sowohl Makrophagen als auch T-Lymphos
 
Anwendung äußerlich und innerlich:
Wundbehandlung
Stärkt die Abwehr – spezifisch und unspezifisch
Unterstützung in der Chemotherapie
Entzündungshemmend bei rheumatischer Arthritis.
Äußerlich zur Beschleunigung der Wundheilung und anderer entzündlicher Hautzustände (z. B.: Ekzeme, Verbrennungen, Herpes).
 
 

Endokarditis

 


Endometriose

Unter einer Endometriose versteht man eine gutartige Wucherung von Gewebe, ähnlich dem des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut) außerhalb der Gebärmutterhöhle (Cavum uteri). Diese Herde verhalten sich wie die "normale" Gebärmutterschleimhaut unter dem Einfluss von weiblichen Geschlechtshormonen, d.h. sie werden genauso auf- und abgebaut. Allerdings werden die Reste nicht vaginal ausgeschieden und können somit zu Entzündungen, Zystenbildung, Verwachsungen und Verklebungen führen.

Betroffen sind Frauen vor den Wechseljahren. Jedoch ist die Prävalenz schwer zu schätzen, da viele Patientinnen beschwerdefrei sind oder die Endometriose nicht entdeckt wird. Man geht von etwa 5-15% der Frauen im gebärfähigen Alter aus. Die Diagnose wird häufig erst sehr spät gestellt - im Schnitt vergehen bis dahin 10 Jahre.

Risikofaktoren

Die genauen Ursachen der Endometriose sind nicht vollständig bekannt. Diskutiert werden eine retrograde Menstruation (Rückfluss des Menstruationsblutes durch die Eileiter), Verschleppung des Gewebes über Blut und Lymphe, Folgen von Operationen, sowie Fehlregulationen des Immunsystems und Umwelteinflüsse.
Risikofaktoren sind:

- frühe Menarche, späte Menopause
- kurzer Zyklus, lange Zyklusdauer
- genetische Disposition
- Operationen an der Gebärmutter
- Adipositas
- späte erste Schwangerschaft

Kontrazeptiva vermindern das Risiko. 

Lokalisationen und Symptome

Es werden folgende Gruppen unterschieden:

Endometriosis genitalis interna
Hier befinden sich die Endometrioseherde zwar innerhalb der Gebärmutter, aber außerhalb der Gebärmutterschleimhaut. Gewebeherde finden sich in der Uterusmuskulatur, was zu Schmerzen besonders vor der Menstruation führen kann. Des weiteren treten gehäuft verlängerte und heftigere Monatsblutungen auf.
Auch der Befall der Tuben wird zur Emdometriosis genitalis interna gezählt. Hier besteht die große Gefahr der Eileiterschwangerschaft und der Sterilität (etwa 40% der Frauen sind unfruchbar).

Endometriosis genitalis externa
Bei jeder zweiten Frau sind die Eierstöcke von der Endometriose betroffen. Hier können sich durch Einblutung sogenannte Schokoladenzystenbilden.
Der Douglasraum ist bei einem Drittel der Frauen befallen. Hierdurch können Verwachsungen mit dem Mastdarm entstehen, was ursächlich für schmerzhaften Sexualverkehr sein kann.
Vaginalendometriosen werden meist nicht bemerkt.

Endometriosis extragenitlis
Auch außerhalb der Geschlechtsorgane kann eine Endometriose auftreten. Am häufigsten befindet sie sich an der Blase und am Darm (meistens Mastdarm, selten Appendix). Dies kann zu blutigem Urin, bzw. blutigem Stuhl führen, als auch zur Dysurie und Schmerzen bei der Defäkation. In sehr seltenen Fällen tritt sie in Lunge oder im Gehirn auf.

Weitere Symptome
Außer einer Dysmenorrhoe und den bereits beschriebenen Symptomen leiden die Betroffenen häufig an Unterleibschmerzen, Krämpfenund gastrointestinalen Beschwerden.

Therapie

Meist medikamentös (Gestagene), OP

DD

- Adnexitis
- Ovarialzysten
- PMS
- Verwachsungen
- Myome
- Probleme mit der Beckenbodenmuskulatur
- Harnwegsinfekte/ Harnsteine
- Divertikulitis
- CED
- Reizdarm
- Obstipation
- Nahrungsmittelintoleranzen

Zum Nachdenken: Befund und Befindlichkeit stehen häufig im extremen Widerspruch. 
Text: ECS e-Vidia 2018

 


Eosinophilie - Eosinophilie

Eosinophile Granulozyten sind eine Untergruppe der Leukozyten. Sie gehören zur unspezifischen Immunabwehr. Ihren Namen haben sie aufgrund ihrer Anfärbbarkeit mit dem rot-orangenem Farbstoff Eosin und dieser hat ihn aus der griechischen Mythologie - Eos ist die griechische Göttin der Morgenröte. Sie werden im Knochenmark gebildet und finden sich hauptsächlich in Geweben, nur etwa 1% zirkulieren im Blut. Ihr Gesamtanteil an den Leukos macht etwa 1-4/5% aus.


Eosinophile haben verschiedene Wirkmechanismen. Zum einen enthält ihre Granula toxische Substanzen und sie gehören zu den Zellen, die sich aktiv fortbewegen können, d.h. sie können Feinde regelrecht verfolgen. Zum anderen können sie Erreger auch phagozytieren. Ganz besonders haben sie es dabei auf Würmer und Parasiten abgesehen. Die Ausschüttung ihres toxischen Inhalts kann aber nicht nur Erreger, sondern auch körpereigene Strukturen schädigen. Beispiele hierfür sind das allergische Asthma.

Zytokine (v.a. Interleukine) forcieren die Entwicklung als auch die Aktivierung der Eosinophilen. Histamin und Leukotriene locken sie zu Entzündungsherden. V.a. IgE bewirken, dass sie ihre toxischen Inhaltsstoffe ausschütten (Exozytose). Sie spielen bei vielen Entzündungen eine Rolle, z.B. allergischen Entzündungen wie dem atopischen Ekzem, Asthma, dem CFS, bakteriellen oder parasitären Infektionen, als auch bei Autoimmunerkrankungen. Dabei bekämpfen sie nicht nur Erreger, sondern helfen auch Fibrin abzubauen, was in der Heilungsphase wichtig ist (Morgenröte der Genesung). Am besten funktionieren die Eosinophilen Granulozyten bei Fieber.

Wann also erhöhen sich die Eosinophilen (Eosinophilie)?

- allergische Erkrankungen (v.a. IgE-vermittelte, Asthma, atopisches Ekzem, Urtikaria)
- Parasitenbefall
- Autoimmunerkrankungen (z.B. LE, Rheumatoide Arthritis, Sklerodermie, Dermatomyositis)
- Psoriasis
- Malignome (CML, Lymphome)
- Hypokortisolismus (Cortisol wirkt ANTIALLERGISCH, also senkt die Eosinophilen)
- Medikamente (z.B. ASS)
- Rekonvaleszenz (Morgenröte der Genesung)

Übrigens ist die Eosinophilie häufig mit einer Basophilie vergesellschaftet.
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